Verschiedenes... bunt gemischt





Alles was produziert wird benötigt bei der Herstellung Energie. Oftmals vergisst man, dass auch für den Transport, die Entsorgung und das Recyling viel Energie benötigt wird. Es lässt sich Energie einsparen, indem Produkte mehrmals oder effizienter verwendet werden, indem man z.B. Mehrwegprodukte verwendet.

Hier ein paar Beispiele:
  • Akkus anstatt Batterien
  • Mehrwegflaschen anstatt Einwegflaschen
  • Beim Einkauf: Stofftüten anstatt Folientüten
  • einseitig bedrucktes Papier, das nicht mehr benötigt wird, als Schmierpapier nutzen anstatt wegzuwerfen
  • beim Einkauf nur Produkte mit möglichst wenig Verpackungsmaterial kaufen
Was ich auch nicht verstehe:
Viele Menschen kaufen Mineralwasser im Geschäft, obwohl man gutes Trinkwasser durch die Wasserleitung sehr günstig ins Haus geliefert bekommt! Und dieses Leitungswasser ist oftmals genausogut wie das Wasser aus dem Geschäft.
Wer auf die Kohlensäure nicht verzichten möchte kann diese mit einem entsprechenden Gerät nach Belieben hinzufügen.
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Oftmals werden "leere" Batterien und defekte Akkus achtlos in den Hausmüll geworfen.
Doch diese müssen wegen den giftigen Substanzen gesondert entsorgt werden - z.B. in ensprechenden Behältern in Geschäften oder öffentlichen Gebäuden.
Sonstiger schädlicher Müll wie Leuchtstoffröhren, Farben, ... kann bei kommunalen Sammelstellen abgegeben werden.

Sondertipp für Batterien:
Batterien, die scheinbar nicht mehr zu gebrauchen sind, können meist noch in Fernbedienungen eingesetzt werden, da Fernbedienungen im Allgemeinen nur wenig Strom benötigen. Funktionieren die Batterien auch dort nicht mehr, so sind sie wirklich verbraucht und können entsorgt werden.
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In Deutschland fällt der Strom durchschnittlich für 15 Minuten pro Jahr aus. Ich vermute, dass diese Zeitspanne in Zukunft größer werden wird.

Denn immer mehr zuverlässige Kernkraftwerke, die eine ständige Grundlast an elektrischer Energie liefern, werden abgeschaltet,
Photovoltaik- und Windkraftanlagen die leider nicht durchgängig Energie liefern können immer mehr
und zu guter letzt altern die Leitungsnetze, welche auf Grund der hohen Kosten nicht immer gewartet werden und können somit eher ausfallen.
Aus diesen Gründen ist es als Verbraucher wichtig, unabhängiger vom Strom zu werden, d.h. auch mehrere Stunden ohne Strom auskommen zu können.

Es empfiehlt sich daher u.a. folgendes:
  • nicht abhängig von der Technik werden: Garagentoröffner, elektrische Rollläden, elektrische Dosenöffner, elektrische Zähnbürsten usw. können das Leben evtl. etwas erleichtern. Doch ist kein Strom da, hat man den Ärger. Also nicht übertreiben mit der Anzahl elektrischer Geräte.
  • funktionstüchtige Taschenlampen und Kerzen sollten ständig an einem bekannten Ort bereitgehalten werden, so dass diese direkt einsatzbereit sind
  • Kamin nutzen: Ein Holzofen für das Wohnzimmer kann bei Stromausfall im Winter genügend Wärme zum beheizen des Wohnzimmers und evtl. sogar weiterer Räume liefern. Aber auch ohne Stromausfall ist ein Holzofen eine gute Sache, denn die Wärme ist viel angenehmer als die einer Heizungsanlage.
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Das Telefon am Ohr, die Hand auf der Tastatur und nebenbei flimmert noch ein Fernseher...
oder das Auto muss sogar für die paar Meter an den nächsten Zigarettenautomaten herhalten.
Jeder sollte seine Gewohnheiten etwas überdenken - ohne jedoch dabei seinen Lebensstandard zu verringern!
Evtl. auftretender Nebeneffekt: Man tut etwas für seine Gesundheit :-)
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   © Andreas Morawietz   Stand dieser Datei: 23.02.2009 - 17:40