Akkus und Batterien





Akkus der neuesten Generation weisen sehr hohe Kapazitäten auf und können bis zu 1000 mal wieder geladen werden. Daher machen sie sich gegenüber Batterien in vielen Anwendungen schnell bezahlt.

Hierbei sollte man auf NiCd (Nickel-Cadmium) Akkus verzichten, da diese auf Grund des Cadmiumgehaltes sehr umweltschädlich sind.
NiMh (Nickel-metallhydrid) oder Lithium Akkus sind umweltfreundlicher und weisen zudem höhere Kapazitäten auf.

Desweiteren ist es empfehlenswert, hochwertige Ladegeräte mit DeltaU und dU/dt Erkennung zu verwenden, da billige Ladegeräte nicht erkennen können, ob Akkus vollständig geladen sind. Denn ist ein Akku komplett geladen, aber es fließt weiterhin ein Ladestrom, so wird der Akku dadurch überladen und im Extremfall zerstört.
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Die Kapazität von Akkus ist nach einer IEC Norm spezifiziert.

Hierbei wird die Kapazität des Akkus aus dem Entladestrom mal der Zeit errechnet. Zuerst wird der Akku mit 0,1 c Ladestrom für max. 16 Stunden geladen und anschließend mit 0,2 c Entladestrom bis zur Entladeschlussspannung (meist 1 Volt) entladen.

Dieser Vorgang wird bei Raumtemperatur, also 20°C durchgeführt.

Leider halten sich nicht alle Hersteller an diese Methode zur Ermittlung der Kapazität. Vor allem auf billigen Akkus werden oftmals weit höhere Kapazitäten angegeben, als sie wirklich besitzen.
Bei hochwertigen Markenakkus kann man jedoch davon ausgehen, dass die Angaben korrekt sind.

Hinweis zu c:
1 c [mA] = Nennkapazität [mAh] / Zeit [h]

Beispiel:
Ein Akku mit 2000 mAh Nennkapazität wird mit 0,1 c = 0,1 * 2000 mAh/h = 200 mA geladen und mit 0,2 c = 0,2 * 2000mAh/h = 400 mA entladen.

Quelle: E-Mail von Sanyo Component Europe GmbH
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   © Andreas Morawietz   Stand dieser Datei: 23.02.2009 - 17:40