Unsinniges - Vernunft ist ein Fremdwort


In der Industrie, im Gewerbe, in Büros und in Privathaushalten geschieht einiges, bei dem ich an der Intelligenz der Menschen zweifeln muss.

Die folgenden Aspekte dienen hauptsächlich zur Aufklärung, aber auch zur Aufheiterung, denn Spass sollte man trotz allem auch noch haben dürfen ;-)


Hersteller bringen Tag für Tag neue Lüfter und Wasserkühlungen auf den Markt, die die Wärme von den Heizungen - auch unter den Bezeichnungen "Prozessor" und "CPU" bekannt - in Computern noch besser ableiten sollen als alle bisher dagewesenen Produkte.
Doch was soll der Unsinn? Immerhin kommen viele neuen Notebooks sogar ohne Lüfter, geschweige denn ohne Wasserkühlungen aus. Und dabei sind diese auch nicht wesentlich langsamer als die klobigen Desktop-Computer!
Übrigens besteht dieses Problem neuerdings auch bei Grafikkarten.

Desktop-CPUs (und Grafikkarten) sollten mindestens so sparsam sein wie Laptop CPUs (und Grafikkarten)!

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Es ist Sommer, die Temperaturen steigen ... auch in Büros.
Die Mitarbeiter an ihren klobigen 21 Zoll Röhrenbildschirmen und großen Tower-Computern unter der an der Decke montierten Leuchtstoffröhren-Flutlichtanlage kommen ins Schwitzen...
So lässt sich natürlich nicht angenehm arbeiten. Doch was steht denn da in der Ecke? Eine Klimaanlage! Und durch ein leichtes Drücken auf den Schalter derselbigen ist das Problem für die geschwitzten Mitarbeiter scheinbar gelöst.

Eine vernünftige Lösung hingegen wäre gewesen, das Licht auszuschalten, da das vorhandene Tageslicht zum arbeiten völlig ausreicht,
Laptops einzusetzen, da diese wesentlich weniger Abwärme produzieren,
oder sogar wärmedämmende, mehrfachverglaste Fenster einzubauen.

Auf Dauer ist die vernünftige Lösung wesentlich günstiger - und schont zudem die Umwelt.

Auch das habe ich schon mehrmals erlebt:
Klimanlagen, die sogar im Winter laufen, obwohl gleichzeitig die Heizkörper aufgedreht sind! So etwas ist extrem kontraproduktiv und es entstehen unnötige Energiekosten.

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Ursprünglich sollten Computer dazu dienen, die Darstellung und Weitergabe von Informationen auf Papier nach und nach abzulösen.

Doch es geschah das Gegenteil:
An fast jedem Computer hängt ein Drucker, der die frisch eingetippten Informationen meist wieder auf Papier ausgibt, damit diese an andere weitergegeben werden können.
Durch bessere Nutzung firmeninterner Netzwerke und des Internets könnte man das Ausdrucken jedoch meist vermeiden, denn heutzutage hat doch fast jeder eine E-Mail-Adresse!

Damit die ausgedruckten Texte möglichst augenschondend gelesen werden können, gibt es total überzogene Richtlinien für die Beleuchtungsstärken in Büros: 500 lux für normale Büros, 750 lux (bis 1000 lux) für Großraumbüros. Zudem darf es an keinem Büroarbeitsplatz dunkler als 300 lux sein.
Diese Richtlinien sind größter Unsinn, denn nicht jeder benötigt solche Beleuchtungsstärken! Es kommt immer darauf an, was man tut:
Arbeitet man am Computer, so benötigt man fast keine Beleuchtung, da der Bildschirm an sich ja schon leuchtet!
Möchte man einen Text lesen, so sollte man eine Schreibtischlampe benutzen.

Idee: schwache Grundbeleuchtung (100 bis 300 lux) installieren und Nutzung von Schreibtischlampen, falls etwas auf Papier gelesen werden muss.

Zum Nachdenken: Wie liest du zuhause ein Buch? Benutzt du dazu eine Leselampe oder hast du eine Lichtanlage mit 500 lux an der Decke?

Desweiteren könnten in vielen Fällen Laptops statt klobiger Computer verwendet werden. Diese könnte man z.B.
zu Freunden mitbringen und die darauf enthalteten Fotos zeigen - anstatt diese mit dem Tintenstrahldrucker für 1 Euro pro Bild auszudrucken,
in Firmen zu Mitarbeitern gehen und diese bei einem Problem auf dem Laptop um Hilfe bitten, anstatt das Problem vorher umständlich auf einem Blatt Papier zu notieren,
oder bei Meetings seine erarbeiteten Vorschläge und Präsentationen direkt auf seinem Laptop den Kollegen zeigen, ...

Bei längeren Arbeiten am Laptop empfehle ich aus Komfort- und Gesundheitsgründen die Benutzung einer normalen PC-Tastatur und Maus.

Man hat die Technik - nun sollte man sie auch effizient einsetzen.
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Viele Autofahrer wünschen sich angesichts der hohen Energiekosten spritsparende Autos.
Auch die Automobilindustrie hat inzwischen die Notwendigkeit sparsamer Automobile eingesehen, um die zunehmenden Umweltbelastungen einzudämmen.
Doch die Menschen kaufen lieber die Autos, die vollgestopft mit unnötiger und energieverschwenderischer Technik sind - anstatt die wenigen extrem sparsamen Modelle zu kaufen.

Viele neue Modelle enthalten z.B. serienmäßig Klimaanlagen, da sehr viele Autos mit Klimaanlage geordert werden.
Doch diese Geräte erhöhen die Spritkosten um einiges! Zudem bekommt man sehr leicht eine Erkältung - da schwitzt man doch lieber etwas und öffnet die Fenster!

Was sich aber die Automobilbauer in Zukunft überlegen sollten:
Wieso besteht die Beleuchtung an Autos größtenteils noch aus Glühlampen und Halogenlampen, die bekanntlich nur etwa 5 Prozent der aufgenommenen Energie als Licht abgeben?
Hier sollten effizientere Leuchtmittel eingesetzt werden, z.B. ist der Einsatz von Leuchtdioden für die rückseitige Beleuchtung und im Fahrzeuginnenraum problemlos möglich! (Werden z.B. in Zusatzbremslichtern bereits eingesetzt)
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   © Andreas Morawietz   Stand dieser Datei: 23.02.2009 - 17:39