Top 10 - schnelle Abhilfen


Wer nicht die Zeit findet, alle Seiten mit Tipps und Informationen durchzublättern, findet hier eine kleine Übersicht an recht schnell realisierbaren Möglichkeiten zur Energieeinsparung.
Die Tipps sind auch als mögliche Sofortmaßnahmen anzusehen, um den Energiebedarf bereits in kurzer Zeit merklich zu reduzieren.

  1. Alle Stecker ziehen!
    Es gibt zu viele Geräte, die selbst im scheinbar ausgeschalteten Zustand Strom benötigen. Als Sofortmaßnahme ist ein ziehen von allen Steckern ratsam. Der Stromzähler sollte sich danach merklich langsamer drehen.

  2. Steckdosenleisten verwenden
    Zusammengehörende Geräte sollten gemeinsam an/ausgeschaltet werden. Komfortabel ist dies über eine schaltbare Steckdosenleiste möglich. Verwendbar für Gruppen wie z.B. Fernseher + Videorekorder + DVD Player oder Computer + Bildschirm + Drucker + Lautsprecherboxen

  3. LED-Leuchtmittel, Energiesparlampen, Leuchtstofflampen und nutzen
    Leider werden Glühlampen noch viel zu oft verwendet - doch diese Technik ist extrem veraltet und dementsprechend energieverschwenderisch!
    Deshalb sollten in Wohnräumen LED-Leuchtmittel oder Energiesparlampen statt Glühlampen verwendet werden. In Büros, Kellerräumen und Garagen sind Leuchtstofflampen empfehlenswert.

  4. Heizkörper-Thermostate überprüfen
    Nicht selten kommt es vor, dass Thermostate falsch verwendet werden: Entweder sind Thermostate in ungenutzten Räumen dauerhaft aufgedreht oder in genutzten Räumen einfach zu stark eingestellt. 20 Grad Celcius Zimmertemperatur sollten ausreichen, bei höheren Temperaturen steigen die Heizkosten rapide an. Zudem sind höhere Temperaturen ungesund! Wer bei 20°C sehr kalt hat, sollte sich - nicht böse gemeint - vom Arzt untersuchen lassen.

  5. kein dauerlüften im Winter!
    Dauerhaft gekippte Fenster liefern zwar ständig Frischluft, lassen aber auch ständig Wärme nach draußen! Daher gilt für den Winter: Fenster nur alle paar Stunden zum lüften komplett öffnen und danach direkt wieder schließen.
    Befinden sich viele Leute im Raum, so ist entsprechend häufiger zu lüften.

  6. Fenster und Türen auf Dichtigkeit prüfen
    Einen Luftzug empfindet der Mensch als sehr unangenehm, desweiteren bedeutet dies ein unnötiger Verlust von Wärme.
    Man sollte daher überprüfen, ob sich alle Fenster gut schließen lassen und die Fenster- und Türdichtungen in Ordnung sind. Gibt es undichte Stellen, so hilft in manchen Fällen bereits ein säubern der Dichtungen. Darüber hinaus gibt es im Baumarkt günstige Dichtstreifen zum nachträglichen Aufkleben. Diese wirken Wunder!

  7. Energiebedarf von Geräten messen
    Mit einem Energiekostenmessgerät lässt sich der Energiebedarf von Geräten sehr zuverlässig und einfach messen - Energieschlucker sind damit schnell aufspürbar. Insbesondere sehr alte Kühl- und Gefriergeräte können übermäßig viel Energie benötigen. Energiekostenmessgeräte können bei vielen lokalen Stadtwerken ausgeliehen oder für 15 bis 30 Euro im Handel erworben werden.

  8. kein "Leitungswasser" kaufen
    In Deutschland und vielen weiteren Ländern auf der Erde nennt sich das Leitungswasser nicht ohne Grund auch Trinkwasser.
    Wer hierzulande pures Wasser im Geschäft kauft, sorgt dafür, dass Tag für Tag zahlreiche LKWs unnötigerweise weite Strecken zurücklegen, um Wasser zu transportieren - welches in der Qualität auch nicht besser ist, als das Wasser zuhause aus der Wasserleitung!
    Pures Wasser im Geschäft zu kaufen ist zumindest in Deutschland größter Unfug!
    Hinweise: Je nach Gegend enthält das Leitungswasser mehr oder weniger Kalk. Im Zweifelsfall kann man beim örtlichen Wasserversorger nachfragen.
    Die Angst vor Vergiftungen durch Blei ist oft unbegründet, da fast keine Bleirohre in Deutschland mehr im Einsatz sind. Im Zweifelsfall kann man hierzu die Rohre im Haushalt überprüfen/überprüfen lassen und auch beim Wasserversorger nachfragen.


  9. hohes Einsparpotential beim kochen
    Auch bei der Zubereitung von Essen kann viel Energie eingespart werden:
    Wasser mit einem Wasserkocher erhitzen (Herdplatte ist Energiefresser),
    bei Töpfen und Pfannen soweit möglich Deckel verwenden (falls nicht ganz geschlossen werden kann, lieber nur zur Hälfte darauflegen statt gar nicht!),
    Ofen nur für größere Gerichte nutzen - eine Pizza lässt sich bspw. günstiger in der Mikrowelle aufwärmen,
    Herdplatten kurz vor Garende bereits abschalten - die Restwärme reicht zum garen aus,
    Kaffeemaschine nicht dauerhaft anlassen - stattdessen Warmhaltekannen verwenden.

  10. Bewegungsmelder richtig einstellen
    Nicht selten passiert ist, dass bei einem Abendspaziergang beim vorbeilaufen an Häusern überall die Lichter angehen. Es ist für den Spaziergänger vielleicht schön, Licht zu haben. Doch für den Hausbesitzer bedeutet dies unsinnige Energieverschwendung! Bewegungsmelder sollten stets so eingestellt sein, dass diese nur auf Bewegungen auf dem eigenen Grundstück reagieren.
    Auch sollte die Einschaltdauer auf die eigenen Bedürfnisse optimal abgestimmt werden.














   © Andreas Morawietz   Stand dieser Datei: 07.03.2015 - 15:51