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Zurück    Sprit sparen - so einfach gehts! speziellere technische Tipps


Auf dieser Seite sind einige Tipps gesammelt, die nochmals zusätzlichen Sprit sparen können. Hierbei ist jedoch technisches Knowhow gefragt.
  • Zündkerzen regelmäßig überprüfen
    So wie den Reifendruck sollten auch die Zündkerzen hin und wieder überprüft werden. Sind Zündkerzen nicht mehr in Ordnung, so läuft die Verbrennung nicht optimal und der Spritbedarf ist folglich höher.

  • Zündverteilerkappe und Verteilerfinger kontrollieren
    Ebenso wichtig wie die Kontrolle und das turnusmäßige Erneuern von Zündkerzen ist bei Benzinern, vor allem älteren, das kontrollieren und austauschen von Zündverteilerkappe und Verteilerfingern. Aber nur dann, sofern kein vollelektronisches in sich gekapseltes System verwendet wird, wie bei den neuen Modellen üblich.
    Kann man jedoch die Verteilerkappe und den Finger abnehmen und kontrollieren, sollte man dies tun und im Bedarfsfall die Teile wechseln (erhältlich im Zubehörfachhandel, KFZ-Papiere mitnehmen).

  • Zündkabel und -stecker überprüfen
    Ein weiterer Punkt sind Zündkabel und -stecker, auch oftmals Quelle für schlechtes Anspringen (bei Feuchtigkeit und Kälte) und schlechten Kaltlauf.
    Bei älteren Benzinern lohnt eine Kontrolle der gesamten Zündanlage fast immer.
    Mit dem Austausch von ein paar Teilen kann man die Zuverlässigkeit und Effizienz wesentlich erhöhen und den Schadstoffausstoß vermindern (Stichwort: AU).
    Werkstätten, vor allem Markenwerkstätten, sind daran kaum interessiert, den Kunden zu beraten und in Kleinigkeiten zu helfen, da sie bevorzugt neue Autos verkaufen wollen, wenn der Alte "mukst".

  • Luftfilter sauber?
    Ein Thema, sowohl für Diesel als auch Benziner ist der Luftfilter. Ein stark verschmutzter Filtereinsatz kann den Verbrauch um bis zu 8% erhöhen und die Abgaswerte sehr verschlechtern (Stichwort: AU).
    Er sollte regelmäßig gewechselt werden, die Teile sind für die meisten Fahrzeuge ganz günstig erhältlich.

    Achtung! Bei manchen Werkstätten steht das Teil auf der Rechnung, aber gewechselt wurde er nicht (guckt ja keiner mehr rein!) Am besten selbst machen oder sich von Freunden helfen lassen.

  • Leichtlauföl kann Sprit sparen
    Bei vielen Autos, auch älteren, kann man problemlos etwas dünneres, modernes Öl verwenden, sogenanntes Leichtlauföl der Viskosität 10W-40. Sofern es nicht ohnehin von der Werkstatt eingefüllt wird.
    Bei den meisten älteren, einfacheren Autos ist das herkömmliche W15-40 Öl drin, das gerade im kalten Zustand dicker ist. Im Winter und bei gelegentlichen Kurzstreckenfahrten ist ein Umsieg auf das (teilsynthetische) Leichtlauföl sehr sinnvoll und im Normalfalle unbedenklich, außerdem kaum teurer als das normale dickere Vollminerallöl.
    Im Zweifelsfall die Betriebsanleitung dazu einsehen oder in einer Werkstatt fragen. Das Sparpotential liegt bei bis zu 6 %.



Quelle: Eigene Erfahrungen und Überlegungen, Hinweise von Freunden

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   © Andreas Morawietz   Stand dieser Datei: 25.02.2012 - 21:34