Unser Klima verändert sich...


Klimawandel? Wieso, weshalb, warum?

Wer nur in den Tag hineinlebt, sich wenige Gedanken macht oder die Augen vor der Realität verschlossen hält, wird ihn nicht bemerken. Doch er ist da. Überall.
Der globale Klimawandel.

Es ist Tatsache, dass die Durchschnittstemperatur auf unserem Planeten in den letzten Jahrzehnten so stark angestiegen ist wie nie zuvor. Viele Wissenschaftler sehen die Industrialisierung als Auslöser für diesen starken Temperaturanstieg. Denn seit dieser Zeit wurden durch die Verbrennung von Rohstoffen gigantische Mengen an CO² und weiteren klimaschädlichen Gasen in die Atmosphäre gepustet. Durch diese Gase wird der natürliche Treibhauseffekt verstärkt, was zu höheren Temperaturen auf der Erde führt.

Leider bringt auch die Zukunft nichts gutes, denn vielen Ländern steht die Industrialisierung noch bevor! Man bedenke nur die ganzen Ländern der dritten Welt. Autos, Fabriken, elektrische Geräte - als dies ist dort noch Mangelware. Doch noch für wie lange?
Um schlimmeres zu verhindern, müssen die reichen Industrieländer diese Länder unbedingt mit umweltfreundlichen Technologien unterstützen, so dass diese nicht die gleichen Fehler wie die Industrieländer in der Vergangenheit begehen.

So oder so ist der Klimawandel bereits im Gange und wir müssen uns darauf gefasst machen, dass die ansteigenden Temperaturen zum Schmelzen der Polkappen führt. Dies wiederum führt zum steigen des Meeresspiegels.
Auch zeigen die zahlreichen Hurrikane in der letzten Zeit, dass die Weltmeere schon wärmer geworden sind. Denn die Hurrikante beziehen ihre Energie von den Meeren.

Was noch alles passieren wird, kann keiner vorhersehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Menschheit noch einsichtig wird und somit das Ausmaß des Klimawandels etwas begrenzt werden kann...


Warum spielt das CO² solch eine große Rolle?

Eigentlich ist der Anteil des des anthropogen verursachten CO² Anteils im gesamten CO² Kreislauf nur sehr gering. Doch gerade dieser geringe Anteil führte dazu, dass unser Klima aus dem Gleichgewicht geraten ist und es sich nun sehr rasch verändert.

Im Grunde wäre aber ohne den CO² Anteil und ohne die anderen Treibhausgase in der Atmosphäre gar kein menschliches Leben auf der Erde möglich, denn ohne diese würden eisige Oberflächentemperaturen von -18 Grad Celcius auf der Erde vorherrschen!
Doch durch die Zunahme der Treibhausgase in den letzten hundert Jahren ist die Durchschnittstemperatur auf der Erde um ca. 0,6 Grad Celcius angestiegen.
Aber was sind schon 0,6 Grad Celcius? Sehr viel! Zum Vergleich sollte man sich überlegen, wie man sich fühlt, wenn man Fieber hat. Obwohl sich die Körpertemperatur nur geringfügig von 37 °C auf 38 °C erhöht hat, fühlt man sich sehr unwohl. Eine kleine Änderung führt also zu großen Auswirkungen!

Übrigens gibt es neben CO² gibt es noch einige weitere Gase, die den Treibhauseffekt verstärken und damit für die globale Erwärmung mit verantwortlich sind, wie z.B. Methan oder Lachgas. Das CO² hat jedoch mit ca. 83 % den größten Anteil.














   © Andreas Morawietz   Stand dieser Datei: 23.02.2009 - 17:39