Klimatisierung - auch Kälte benötigt Energie.





In Angebotsprospekten finden sich immer mehr günstige Klimanlagen für den Privathaushalt. Teilweise gibt sogar es Split-Klimaanlagen, die nur etwas über 100 Euro kosten.
Diese Billigangebote sind sehr verlockend, insbesondere da es in den Sommermonaten in Zukunft auf Grund des Klimawandels immer wärmen werden.

Doch was man im ersten Moment nicht bedenkt: Gerade durch den Kauf einer solchen Klimaanlage wird der Klimawandel weiter verstärkt!

Zu einen benötigen diese Geräte sehr viel elektrische Energie (Folge: hohe CO2-Abgabe durch Kraftwerke) und zum anderen blasen sie die Wärme ins Freie - beides führt zu höheren Temperaturen in der Atmosphäre.
Übrigens besitzen diese billigen Klimaanlagen schlechte Wirkungsgrade, was zu einer weiteren Erhöhung der Abwärmemengen führt.

Mit den folgenden Tipps kann zumindest im Privathaushalt komplett auf Klimaanlagen verzichtet werden:
  • An heißen Tagen möglichst nur morgens und spätabends lüften
  • Spätestens um 10 Uhr morgens alle Fenster und Türen schließen, zusätzlich Rollläden teilweise oder ganz herunterlassen
  • Tagsüber Türen und Fenster soweit möglich geschlossen halten
  • Zusätzlich sollten nur die wirklich notwendigsten Elektrogeräte laufen, denn jedes Elektrogerät erzeugt mehr oder weniger viel Abwärme.

Es sollte auch darüber nachgedacht werden, ob sich nicht ein Austausch der Fenster gegen neuere, wärmedämmendere Modelle lohnen würde. Auch eine Wärmedämmung der Außenmauern kann viel bringen. Durch diese Maßnahmen können auch die Heizkosten im Winter drastisch verringert werden.
 


Es ist möglich, Solarenergie für die Klimatisierung von Räumen zu verwenden!


Näheres dazu findet ihr unter google.de oder z.B. hier: http://www.solarserver.de/solarmagazin/artikeljuni2002.html
 













   © Andreas Morawietz   Stand dieser Datei: 23.02.2009 - 17:39